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Web Application Load Testing Tools For API Endpoints With loader.io

Es ist keine besondere Anforderung im Web-Development sondern findet sich in dieser Form in den allermeisten Pflichtenheften: Lasttest mit X Hundert / Tausend gleichzeitigen Server-Verbindungen.

Aber wie macht man das am einfachsten? Eine Lösung wäre zum Beispiel Apache ab. Dieses Lasttest Tool simuliert keine echten Nutzer, sondern führt nur eine fest gelegte Anzahl gleichzeitiger Anfragen an einen Server durch. Hört sich gut an, setzt aber ein gewisses Verständnis des Terminals oder der Komandozeile voraus. Damit scheidet es schon aus Bequemlichkeit aus.

Etwas schöner ist hier die Verwendung von loader.io. Dieses Web-Tool erlaubt es bis zu 50.000 gleichzeitige Zugriffe auf eine Webseite auszuführen.

Bei allfacebook.de haben wir uns in den vergangenen Jahren immer wieder mit einem Plugin für “related Posts” rumgeschlagen. Wir nutzten dazu sehr lange das Plug-In WP-Thumbie. Dieses ist inzwischen so schlecht gepflegt und kommt in der kostenlosen Version auch mit Werbung daher, dass wir uns entschlossen haben hier etwas neues auszuprobieren.

Gefunden haben wir einen PHP Codeschnipsel, der uns wirklich glücklich macht:

Starbucks

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So ein Laden wie Starbucks hat nur einen Sinn: Völlig entscheidungsschwachen Menschen beizubringen sechs Entscheidungen zu treffen um nur eine Tasse Kaffee zu kaufen. Kleiner Kaffee, großer, schwarz, mit Milch, mit Coffein, ohne Coffein, mit fettarmer Milch, mit Sahne usw. Dadurch bekommen die Leute, die zwar keine Ahnung haben wo sie hinwollen oder wer sie sind für nur 2,95 Dollar nicht nur eine Tasse Kaffee, sondern auch eine wirklich entscheidende Festigung ihres Selbstwertgefühls.

MyStarBucksIdea geht noch einen Schritt weiter und gibt den Nutzern das Gefühl in den Entscheidungsprozess des Weltgrößten (und teuersten) Kaffeerösters mit einbezogen zu sein. Sicher einen Blick wert.

Der geneigte Social Community Nutzer wird es sicher schon gemerkt haben, FTW und Fail scheinen neuerdings die einzigen Möglichkeiten zu sein Zu- oder Abneigung zu einem Menschen, Gegenstand oder Sachverhalt auszudrücken.

FTW – For the Win

“World largest truckstop FTW”
“Coca Cola FTW”
“nerdy glasses ftw”

Warum ist heute alles, was halbwegs toll ist “for the win”? Warum kann keiner mehr sagen, was er wirklich denkt? Warum kann man nicht mehr spezifisch werden? “Spongebob ftw” sagt gerade der neueste Tweet in meiner Twittertimeline. Warum? Ist Spongebob unterhaltsam oder gar lustig? Gefällt dem Schreiber vielleicht Spongebobs Hose oder wie er mit seinen Freunden umgeht? Selbst wenn es mich interessieren würde, werde ich es wohl nie erfahren.

Eine “FTW Meldung” egal auf welcher Plattform transportiert außer einem positiven Stimmungsbild für was auch immer einfach keine Information. Null, Nada. Bitte Freunde, tut mir und euren Freunden einen Gefallen: Werdet spezifischer!

FAIL

“Google Mail #FAIL”
“”Web site under construction” = automatic fail”
“Expencive restaurant – lobster fail”

Noch viel schlimmer als FTW ist aber FAIL. Wem heutzutage nicht alles wegen kleinsten Kleinigkeiten ein Versagen vorgeworfen wird. Haben wir nicht alle schon mal Fehler gemacht? Beim Kochen, in Klausuren oder auch bei wichtigen Dingen, wie Präsentationen? Wir haben aus diesen Fehler sicher alle gelernt, auch ohne das wir unser Versagen noch einmal unter die Nase gerieben bekamen. Aber wie sagt man so schön: “Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.” Aber geht man so mit anderen Menschen um?

Wir leben in einer Welt voller “sozialer Netzwerke”. In dieser Welt sollten wir doch auf ein überstüztes FAIL verzichten und ein informaionsloses FTW spezifizieren können!

Der beste Job der Welt Reloaded

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Nachdem Queensland im Januar angefangen hat einen Freiwilligen Babysitter äh.. Inselranger für das Great Barrier Riff zu suchen, ziehen nun andere Regionen nach.

A Really Goode Job

So sucht eine Winery in Healdsbirg (California) einen “Freiwilligen”, der sich für 10.000 USD pro Monat Wein hinter die Binde kippt und, so es sein Alkoholspiegel zuläßt, auch noch darüber blogged, facebooked und youtubed. Auch hier kann man sich, wie in Australien, mit einem einminütigen Video für diesen “Really Goode Job” bewerben.

Auch Taiwan scheint auf den Trichter gekommen zu sein, verfügt aber wohl über geringere finanzielle Mittel. Hier gibt es für 50 bloggende Zweierteams jeweils 640 Euro. Leider aber auch nur für einen 4 Tages Trip. Eine Webseite gibt es zu diesem Projekt noch nicht, bisher berichte nur der Spiegel.

Zu fragen bleibt nur, was man sich von den bezahlten reisenden Bloggern erhofft. Wenn es sich hierbei nicht um wirklich gute Social Media Experten handelt, werden Sie es woh kaum schaffen die Aufmerksamkeit der Leser länger als einen Monat zu binden. Beim wirklich netten Inselranger Job wird der Höhepunkt der Aufmerksamkeit sicher auch mit der Bekanntgabe des glücklichen Gewinners erreicht sein. Denn so schön die Ostküste Australiens auch ist, mit einem Blog eines abenteuerlustigen gut bezahlten Praktikanten wird man vielleicht die 100.000 Euro Lohnkosten wieder reinholen, aber ob man damit auf lange Sicht neue Touristen anlockt?

Ich bin auf jedem Fall schon gespannt auf die Inflation neuer “bester Jobs”.