Author Archives:

About the author

Blogger, Freelancer, Konzepter, Entwickler. Oder in Kurz: Digitale Allzweckwaffe!

Jens Wiese
http://www.medienpeter.de
View all articles by Jens Wiese
Fokusieren am Mac: HazeOver

Fokusieren am Mac: HazeOver

posted in Produktivität on by with No Comments

Ich hab in den letzten Wochen das Tool HazeOver für den Mac ausführlich getestet und bin inzwischen sehr überzeugt davon. Was macht HazeOver? Es verdunkelt alle Bereiche des Desktops, außer dem derzeit aktuellen Fenster.

Das hat für mich einen großen Vorteil: Viel weniger Ablenkung. Der Gedanke “Wo könnte ich denn jetzt noch schnell hinklicken?” entfällt damit, weil ja nur noch das aktive Fenster im Fokus liegt. Ich kann mich also viel besser auf die entsprechende Aufgabe konzentrieren und diese zu Ende bringen. Danach kann ich dann gezielt die nächste Aufgabe angehen. Ich vergesse quasi, dass in einem anderen Fenster gerade neue Mails auflaufen könnten oder ein Newsticker vorbei rattert.

Dabei läuft die Anwendung völlig automatisch. Ich muss mich also nicht aktiv darum kümmern, dass ein Fenster ausgegraut wird.

RescueTime, mit dem ich meine Produktivität messe, gibt an das ich an Tagen mit HazeOver 5% mehr Zeit produktiv verbringe. Da lohnt sich die Investition von 1,79 Euro ganz schnell.

HazeOver ist im Apple Appstore verfügbar.

 

Morgen Routinen Teil 2

posted in Produktivität on by with No Comments

Letzte Woche habe ich ja schon von meinen ersten Erkundungen rund um das Thema “Morgen Routinen” berichtet. In den vergangen Tagen hab ich dann die ersten Versuche unternommen:

  • Jeden Morgen ein großes Glas Wasser nach dem Aufwachen
  • Smoothie statt Milchkaffee

Das Glas Wasser hat mich für den ersten Moment schon sehr wach gemacht. Denn es braucht schon auch etwas Konzentration direkt nach dem Öffene der Augen ein Glas wasser zu trinken. Der Ausgleich verlorener Flüssigkeit ist ein netter Nebeneffekt.
Der Umstieg von Milchkafffee auf Smoothie war da schon etwas härter. In den ersten Tagen habe ich einen echten Entzug gespürt. Ohne den Kaffee fühlte ich mich den Vormittag nicht so richtig wach. Aber das hat sich inzwischen auch gelegt.
Selbst wenn es keinen Einfluss auf die Produktivität haben sollte: Weniger Koffein und mehr Vitamine und Flüssigkeit dürften zumindest für die Gesundheit positiv sein.

Parallel haben ich mit dem (kurzen) Buch “What the most successfull people do before breakfast” angefangen. Aber dazu mehr in wenigen Tagen.

Morgen Routinen

posted in Produktivität on by with 1 Reply

Heute habe ich mich mal etwas mit Morgen Routinen auseinander gesetzt. nicht, weil ich keine Routine habe, sondern weil ich denke diese noch etwas optimieren zu können. Optimieren im Sinne von “Wie komme ich besser in und durch den Tag?”.
Meine bisherige Routine beinhaltet die typischen Schritte: Aufstehen, Frühstücken, Bad, Homeoffice. Standard halt.
Die Google Recherche nach “perfect morning routine” hingegen brachte aber die folgenden Punkte doch ziemlich regelmäßig:

  • Wasser trinken vor dem Aufstehen
  • Obstsäfte statt Kaffee
  • Sport / Yoga
  • Tag vorab planen
  • Meditation
  • Verzicht auf E-Mails vor 10 Uhr

Ich muss ehrlich gestehen, bei einigen Sachen bin ich skeptisch. Meditation zum Beispiel sagt mir gar nicht zu. Das ein oder andere ist aber zumindest einen Versuch wert, wie etwa Wasser und Fruchtsäfte. Das werde ich mal angehen und euch dann hier berichten.

Wie ist das bei euch? Habt ihr eine Morgenroutine um besonders gut in den Tag zu kommen?

“Ich hab keine Lust” – Die zwei Formen der Motivation

Motivation, das ist in der Regel der erste Schritt auf dem Weg zur Produktivität. Wenn wir eine Aufgabe immer weiter aufschieben, dann ist es zumeist, weil uns die Motivation fehlt diese Aufgabe anzugehen.

In der Psychologie unterscheidet man extrinsische und intrinsische Motivation. Bei intrinsischer Motivation bin ich selbst die treibende Kraft, die mich dazu bringt etwas anzugehen. Bei der extrinischen Motivation ist es jemand, der von außen Druck ausübt oder aber auch Belohnung für das erreichen eines Zieles verspricht.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Die studentische Hausarbeit. Warum soll ich mich mit der Ausarbeitung einer freiwilligen Hausarbeit beschäftigen?

Arbeiten unter Druck

Arbeiten unter Druck

posted in Produktivität on by with 1 Reply

In den letzten zwei Wochen habe ich einige Tage als Freelancer in einer Agentur verbracht. Das mache ich eher selten, deshalb war ich um so erstaunter, welche Erfahrungen ich dort über mich und meine Produktivität sammeln konnte.

Zuerst einmal waren es sehr erfolgreiche Tage, ich habe also eine Menge geleistet. Entsprechend habe ich mir überlegt, warum ich so viel geleistet habe und bin auch ein paar Punkte gekommen, die sich von meinem Alltag zu Hause unterscheiden:

  • Druck: Morgens Briefing, Abends Ergebnis präsentieren. Das baut einen ziemlichen Druck auf. Druck der einerseits natürlich hilft sich auf eine Projekt zu fokussieren andererseits auf Dauer aber auch belasten kann.

Halt Stop, jetzt nicht direkt wieder wegklicken, weil ihr schon wisst, was eine To-Do Liste ist. Das ist auch weniger wichtig. Wichtig ist, dass ihr EINE To-Do Liste führt. Für alles, was euch an Aufgaben in den Kopf kommt.

Hört sich einfach an, ihr werdet aber schnell feststellen, dass es das gar nicht ist. Denn es verlangt schon verdammt viel Disziplin immer genau dann, wenn einem wieder diese eine wichtige Aufgabe einfällt die man schon so lange machen wollte, den Stift und die To-do Liste auszupacken um den Task aufzuschreiben.