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Barack twittert, Hillary und McCain tun es auch. Aber wie sieht es mit deutschen Politikern und dem 140 Zeichen microblogging aus? Ich hab mal ein wenig gesucht und wenige echte und einige Fake Accounts aus der deutschen Twittersphäre zusammen getragen:

  1. Die Kanzlerin (Fake)
  2. Wolfgang Schäuble (Fake)
  3. Kurt Beck (Fake)
  4. Roland Koch (Fake)
  5. Gesine Schwan (Fake)
  6. Die Grünen (kein Fake)
  7. SPD NRW (kein Fake)

Tja, und da hört es dann auch schon auf. Platz 8, 9 und 10 gehen an die bereits aufgeführten Amerikaner. Dort hat man die Bedeutung von Twitter bereis erkannt. Aber vielleicht ändert sich das hier ja noch und aus den Fake Accounts werden evtl echte Accounts, sobald wieder Wahlkampf ansteht. Stroebele und Gysi währen sicher Vorzeigetwitterer.

Eine besondere Bedeutung hatten im letzten Monat übrigens der SPD NRW Tweets, welche als erstes verkünden durften ob es ein Ausschlußverfahren gegen Clement geben wird.

Twitter Fans, Berlin Fans, Prenzlberg Fans, Kulturbrauerei Fans, heute gibt es den Videomitschnit der ersten Twitterlesung vom vergangen Wochenende. Einfach mal zwei Stunden lachen, über diese großartige 140 Zeichen Poesie.

Wenn euer Stream auch nach jedem Kapitel zum letzten Beitrag springt, geht es euch genauso wie mir … Einfach von Hand wieder zurück gehen.

Da die Zahl meiner twitternden Freunde in der letzten Woche exponential angestiegen ist (Klausur – Eskapismus ??) habe ich gestern versprochen Ihnen die Sache mit den Hashtags zu erklären. Da die Erklärung aber über Twitter wohl nur halbwegs gut funktionieren würde, hie rein kleines Blogpost zum Thema.

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Hashtags in Twitter funktionieren genauso, bzw. haben den gleichen Sinn wie andere Tags auch. Bilder, Texte, Musik über eine Metaebene mit einander zu verbinden. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für und in einem großen Netzwerk.

Wie gehts?

1. Schritt: Twitter Account besorgen (wenn nicht schon geschehen)

2. Dem Nutzer Hashtags folgen.

3. Mehr oder weniger sinnvolle Hashtags an Tweets anhängen.

Was bringts?

“Heute Abend #Freibier an Stand C028. Augustiner vom Faß! #cebit08″ Sicherlich ein höchst interessanter Tweet, wenn man ihn denn auch mitbekommt … Leider sind auf der #cebit08 nicht nur Leute aus dem eigenen “Freundeskreis” unterwegs, und die Nachricht würde mich unter Umständen nie erreichen, wenn der Poster nicht den Hashtag #cebit08 verwendet hätte.

Mit einem kurzen Aufruf von hashtags.org und der Suche nach CeBit08 lassen sich aber alle Nachrichten zu diesem Event finden. Viel besser noch, ich kann mir den RSS Feed zum Hashtag in meinen RSS Reader ziehen. Auch Menschen mit ähnlichen Interessen lassen sich so schnell finden.

Auch anderen Themen, wie etwa allem rund ums iPhone oder die neuesten Bundesliga Nachrichten kann ich mir so abonnieren. Angewendet wird diese Technik besonders bei BarCamps, für die dann ein zu verwendenden Tag ausgegeben wird.

Außerdem kann ein solcher Tag als persönliche Erinnerung an ein Event oder eine Zeit dienen. #Klausurtwittern zeigt mir zum Beispiel sehr schnell was ich in den letzten drei Tagen statt zu lernen getwitter habe.

So, und jetzt probiert es doch einfach mal aus!

Plurk … the next big thing

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Am Wochenende war ich mit Fipsy und einigen anderen Kommilitonen auf dem Barcamp Bodensee. Neben herrlichem Wetter und großartigen Leuten habe ich dort natürlich auch wieder ein paar tolle Webanwedungen kennen gelernt. Eine davon ist “plurk“. Hört sich an wie der Rölpser einer Ziege, soll aber der nächste große Zeitkiller die nächste Killeraplikation in der Vernetzung von Freunden sein.

Hat es schon eine Zeit gedauert bis ich den Sinn hinter twitter verstanden habe, so wird es sicher noch viel länger dauern bis ich einen guten Anwendungsfall für plurk finde. Ganz grob handelt es sich wohl um twittern mit einer schönen Timelineumsetzung.

Schaut es euch einfach mal an und wenn jemand raus findet wozu es wirklich zu gebrauchen ist, bitte bei mir melden :-)

plurk