Tag Archives: Schweiz

Freundschaftsanzeigen

posted in Kuriositäten on by with No Comments

Hab mir eben am Bahnhof in Basel eine von den kostenlosen Abendzeitungen geschnappt um mir noch ein wenig die Schweizer Kultur und Sprache anzutun. Während die normalen Beiträge nur mit wenigen sprachlichen Besonderheiten aufwarten, können mich die Freundschaftsanzeigen (Schatzchäschtli) doch von überzeugen, dass hier scheinbar ein anderer Stamm wohnt:

Schatz, mir si hüt genau 2,5 Jahr zämä u i wett dir sägä, wie sehr ig dini Liebi schätzä u dir für au die glückläschä Momäntä dankä! Evian! ;-xxx

Euses Küken wird hüt scho 20i. hippedepiephurraa! Happy Birthday vo de NAURUgirls vhiitshie! ;-)

Stifu u Dänu Marti, bi öich cha i mi Chummer vergässä! We dir ir Nächi sit, geit d’Sunne uf! Danke, dass ig öich darf kennä! Sit die Bschtä! Höuhl! Glg M17

Während die erste Anzeige nur von einer kreativen Verwendung des Buchstabens ääää zeugt, hab ich bei der zweiten Anzeige schon mal keine Ahnung was das letzte Wort bedeutet und die dritten Anzeige musste ich fünf mal lesen um auch nur annährend den Sinn zu verstehen. Sind “Stifu u Dänu Marti” jetzt eine, zwei oder drei Personen? Und was ist “Höuhl” bitte für nen Gruß?
Also bevor i in di Schwiz uswandre ka, muss i wohl noch a Hufen lernä.

Übertretungsanzeige

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr

Mit dem Verkehrsüberwachungsgerät haben wir festgestellt, dass der Führer des untenstehenden Fahrzeuges gemäss Bussenliste der Verordnung über Ordnungsbussen im Strassenverkehr (OVB) folgende Übertretung begangen hat:

303.1.a Ueberschreitung der Höchstgeschwindigkeit innerorts zum 1-5 km/h – CHF 40

Signalisiert: 50 km/h

Gemessen: 58 km/h

Nach Toleranz: 3 km/h

Ich danke dem Autobauer Opel dafür, dass seine Tachos so unglaublich falsch gehen. Wie bereits geschrieben habe ich deutlich über 60 km/h auf dem Tacho abgelesen.

Die nun fälligen 25 Euro werde ich natürlich überweisen. Hatte nicht damit gerechnet so günstig weg zu kommen.

Tour de Suiss – Tag 4

posted in Allgemein on by with No Comments

Den vierten Tag hatten wir komplett dem Snowboarden verschrieben. In aller frühe gestartet, waren wir mit die ersten, die den 3000 Meter hohen Titlis in der Nähe von Engelberg an diesem Tag eroberten.

DSC00014

Was 6 Monate Frühlings und Sommersonne in Australien nur mit Mühe vermochten, schaffte dieser Gletscher an einem einzigen Tag: einen dicken Sonnenbrand in meinem Gesicht. Inzwischen (nach knapp einer Woche) ist dieser aber auch gesunder Bräune gewichen.

DSC00010 DSC00005 DSC00011 DSC00013

Die Piste verlassen haben wir erst gegen 17 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt, gab es nämlich leider keine Bergfahrten der Lifte mehr. Anschließend haben wir schnell ins Auto geschwungen und noch die 1,5 Stunden zum YMCA Hostel in Basel hinter uns gebracht. Beendet haben wir den Tag dann in der sehr schönen und sehr teuren Baseler Innenstadt.

Tour de Suiss – Tag 2

posted in Allgemein on by with No Comments

Mehr oder weniger Munter sind wir dann am zweiten Tag zu Fuß in die Stadt gestartet. Relativ planlos haben wir auch nicht besonders viel von der Stadt gesehen sondern uns immer in relativer Seenähe aufgehalten. Und dort zum Beispiel auf einem “Kinderspielplatz”. Super zum in der Sonne liegen und entspannen.

IMG_0036 IMG_0041 IMG_0042 CIMG6655

IMG_0021 IMG_0025 IMG_0024 IMG_0045

Wie es der Zufall so wollte gastierte an diesem Tag der schweizer Nationalzirkus Knie in Zürich und so haben wir uns nach der “1. Mai Demo” dessen 2,5 stündiges Programm angeschaut. Auch wenn wir uns nicht die beste Kategorie leisten konnten (und wollten) haben wir doch fast alles gesehen. Zebras, Lamas, Kamele (oder waren es Dromdedare), Pferde, Elefanten, Clowns und Artisten. Ich war ja schon länger nicht mehr im Zirkus, und dann einen solch großen zu besuchen, ist schon etwas besonderes. Leider war das fotografieren aus urheberrechtlichen Gründen verboten, so dass es nur Bilder vom Vorprogramm gibt.

IMG_0051 IMG_0053 IMG_0030 IMG_0031 IMG_0033

Zurück ging es dann wieder bei strahlendem Sonnenschein entlang des Seeufers. Noch schnell was in der Jugendherberge gegessen und auf zum nächsten Ziel: Luzern. Auch hier haben wir uns erst mal verfahren. Nun ja, das die ihre Jugendherbergen aber auch nicht ordentlich ausschildern können…

Abends dann noch was in der Stadt essen, E-Mails abrufen und ab ins Bett.