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Morgen Routinen Teil 2

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Letzte Woche habe ich ja schon von meinen ersten Erkundungen rund um das Thema „Morgen Routinen“ berichtet. In den vergangen Tagen hab ich dann die ersten Versuche unternommen:

  • Jeden Morgen ein großes Glas Wasser nach dem Aufwachen
  • Smoothie statt Milchkaffee

Das Glas Wasser hat mich für den ersten Moment schon sehr wach gemacht. Denn es braucht schon auch etwas Konzentration direkt nach dem Öffene der Augen ein Glas wasser zu trinken. Der Ausgleich verlorener Flüssigkeit ist ein netter Nebeneffekt.
Der Umstieg von Milchkafffee auf Smoothie war da schon etwas härter. In den ersten Tagen habe ich einen echten Entzug gespürt. Ohne den Kaffee fühlte ich mich den Vormittag nicht so richtig wach. Aber das hat sich inzwischen auch gelegt.
Selbst wenn es keinen Einfluss auf die Produktivität haben sollte: Weniger Koffein und mehr Vitamine und Flüssigkeit dürften zumindest für die Gesundheit positiv sein.

Parallel haben ich mit dem (kurzen) Buch „What the most successfull people do before breakfast“ angefangen. Aber dazu mehr in wenigen Tagen.

Windeln, Babypflege und Informationen für Eltern bei Pampers.com

Ja, ich bin ein Web 2.0 Fan. Ein ziemlich großer sogar. Aber bei so manchen Webseiten frage ich mich wirklich ob sie von der analogen in die digitale Welt umziehen müssen. Ein Beispiel ist „Pampers Village„. Fragt mich nicht wie ich dahingefunden hab. Ich glaube es war ein Twittereintrag einer werdenden Mutter.

Auf dieser Seite sollen Mutter und Vater den Werdegang ihres Kindes dokumentieren. Vom Schwangerschaftstest bis zur Grundschule. Gebunden an einen Windelhersteller. Gegen die Idee an sich hab ich gar nichts. Ich blogge ja auch und wenn ich Vater würde, würde ich auch darüber schreiben. Aber ich befürchte fast, das mit dieser Seite das gute alte analoge „Mein erstes Baby“ Buch ausstirbt.

Ist es nicht toll, wenn die eigene Mutter bei allen passenden und vor allem unpassenden Momenten dieses Buch aus dem Regal zieht und der neuen Freundin oder wem auch immer stolz die Fotos ihres einstigen Wonnepropens zeigt? Und der Schwangerschaftstest von damals, das erste Zeichen des neuen Lebens, muss man einfach in der Hand halten können. Ein Digicam Foto bringt da gar nichts. Ganz zu schweigen von den lustigen Kommentaren die meine Mutter über die Schwangerschaft notiert hat. Ins Internet hätte sie diese so sicher nie geschrieben.

Und dann ist da die Intimität und Sicherheit die das Bücherregal bietet. Da bekommt es dann wirklich nur die neue Freundin zu sehen und nicht die ganze World Wide Web Welt. Und die Sicherheit, dass das Buch auch in 20 Jahren noch in dem Regal steht in dem es seit x Jahren wartet ist sicher größer als die, das Pampers die Webseite die nächsten  20 Jahre weiterbetreibt. Und das echte Buch hat auch keinen Pampers, Milumil oder HIPP Aufdruck auf jeder Seite, ist also werbefrei. Wieder ein Punkt fürs Buch.

Last but not least will ich mich auch noch beschweren: Warum geht das Schwangerschaftswidget nicht auf meinem Mac, wenn die kugelige Frau auf der Webseite eindeutig einen Mac in der Hand hält? 🙂

Mein Entscheidung ist gefallen: Wenn ich Vater werde gibts ein Buch, Papierfotos, Digitalfotos und ein wenig geblogge.

So, und um jetzt allen Gerüchten und Vermutungen zuvorzukommen: Nein, ich werde nicht Vater 🙂

Machen Geheimnisse attraktiv?

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Zur Zeit lese ich das Buch „Blind Faith“ von Ben Elton. In diesem geht es um das Leben im Jahre 2060, in einer Gesellschaft in der es erwünscht ist, dass jeder sein Leben und seine Erlebnisse mit allen teilt. Die Geschichte ist etwas futuristisch angehaucht, könnte so aber auch problemlos in der heutigen Zeit spielen. Denn wir Medienstudenten und Internetliebhaber machen ja auch nichts anderes als aus unterschiedlichsten Beweggründen unser Leben mit der Welt zu teilen. Seien es nun Blogs oder studiVz Profile.
Nun stellt die Hauptfigur fest, dass sie eine andere Person darum attraktiv findet, weil diese gerade Geheimnisse hat. Ihr Blog besteht aus kopierten Artikeln anderer Personen, das gleiche bei ihrem YouTube Account. Die Person versteckt sich also hinter einem gut gemachten Mix aus fremden Erlebnissen und wird gerade darum interessant. Eine sehr interessante Theorie wie ich finde. Deshalb jetzt die Frage an euch: wie seht Ihr das?


Feuchtgebiete

Letzte Woche hatte ich das recht zweifelhafte Vergnügen „Feuchtgebiete“ von Frau Roche zu hören. Ja genau, ich musste mir diese Buch nicht durchlesen, sondern Frau Roche hat es mir von CD vorgelesen. War bestimmt auch besser so. Hätte ich es selbst lesen müssen, hätte ich sicher schon nach 10 bis 20 Seiten wieder aufgehört. So habe ich immerhin bis zu CD 3 von 5 durchgehalten. Und das war schon ein echter Kampf. Kann aber neben dem Inhalt auch damit zusammen hängen, dass die Autorin selbst liest und zwar äußerst monoton.

Frau Roches Besteller ist ein Ich-Roman aus der Sicht der 18 jährigen Helene. Sexuell aktiv seit ihrem 13. Lebensjahr, landet Sie mit einer entzündeten Analfissur im Krankenhaus. Und während wir Helene von der Aufnahme über die Operation  bis zur Genesung begleiten erzählt diese von all ihren sexuellen Erfahrungen und über die weibliche Körperhygiene, welcher sie keine sonderliche Bedeutung beimisst.

Um es kurz zu machen: jedes 10 Wort ist gefühlt Muschi oder ficken. Und das ist nicht übertrieben. Die Fantasien dieser Frau sind dabei (aus meiner Sicht) größtenteils pervers und weit jenseits meiner Vorstellungskräfte. Ich glaube die 28 jährige Autorin hatte beim Schreiben dieses Buches eine Matrix vor sich liegen. Auf der einen Achse standen ALLE menschlichen Körperflüssigkeiten und Körperausscheidungen auf der anderen ALLE menschlichen Körperöffnungen. Und Sie hat einfach nicht aufgehört zu schreiben, bevor sie nicht alle Flüssigkeiten mit allen Öffnungen kombiniert hatte. Bäääh!

Frau Roche sieht dieses Buch als wichtige Waffe für die Aufklärung der modernen Frau. Aber wenn die moderne Frau eine Helene ist, bleibe ich wohl lieber noch ein wenig Single und fange an mich vor dem schönen Geschlecht zu fürchten 🙂

Meine Empfehlung: Wenn ihr die Möglichkeit habt, lest/hört mal zwei bis drei Seiten/Minuten rein. Wenn euch die paar Seiten/Minuten dann gefallen: Glückwunsch! Das ganze Buch ist so. Mein Geschmack ist es nun wirklich nicht. Geld würde ich keins für ausgeben. Ich habe euch aber trotzdem mal den Amazon Link (Buch / CD) rausgesucht.