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Poken

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Zurück vom BarCamp Ruhr 2 hab ich nicht nur jede Menge neuer Erkenntnisse im Gepäck sondern auch einen kleinen Schlüsselanhänger, ein USB-Token, ein Poken:

Alien Poken

Den kleinen gabs beim BarCamp in vier verschiedenen Versionen. Ich hab mich für das Alien entschieden, nich zuletzt weil es so schön grün ist und mit seinen drei Augen alles mibekommt.

Was ist nun ein „Poken“? Stark vereinfach handelt es sich um eine elektronische Visitenkarte. Möchten zwei Personen ihre Kontaktdaten austauschen, halten Sie einfach die weßen Hände ihrer Poken aneinander. Dabei werden die IDs der Poken untereinander ausgetauscht. Hat man dann wieder einen Rechner zur Hand, zieht man die bunte Kappe (bei mir der Alien) vom weißen Stick ab und steckt diesen in den USB Port. Es öffnet sich eine Webseite, auf der sich die Kontaktdaten der getroffenen Personen anzeigen lassen.

Der Clou ist nun, dass die übertragenen Profile mit den Nutzernamen für eine Vielzahl von Nezwerken angereichert werden können. Konkret bedeutet dies, wenn ich auf meinem Poken meinen facebook, flickr, icq, skype, studivz und xing Namen hinterlege, braucht mein gegenüber mich nicht lange in den entsprechenden Nezwerken suchen, sondern kann mich überall sofort hinzufügen.

Um sich aber nicht gegenüber jedem sofort ganz „nackt“ zu machen, kann auch ein weiteres eingeschränktes Profil definiert werden. So lässt sich klar definieren, wer welche Informationen bekommt.

Für Digitale Nomaden und Web 2.0 Kinder sind die Poken also ein wunderbares Spielzeug, dass sicher noch eine Menge Potenzial beherbergt. Einen großen Kritikpunkt seh ich jetzt aber noch in der Materialität dieser Lösung. So müssen sich zwei Personen zwangsweise „analog“ treffen und ihre Poken poken. Wenn es jetzt noch eine Möglichkeit gäbe mein Profil digital auszutauschen wäre das wirklich toll. Ja, es gibt dafür auch Lösungen, aber wo bleibt die Verbindung von beidem? Das fehlt mir bei dieser Lösung im Moment noch, lässt sich technisch aber sicher relativ einfach umsetzen.

P.S.: Auf die Technik dahinter werde ich in einem späteren BlogPost noch eingehen.

P.P.S.: Wir versuchen gerade für das fucamp im Mai eine Ladung vergünstigter Poken für die Teilnehmer zu bekommen. Aber auch dazu später mehr.

FuCamp

Jetzt bekommt auch Furtwangen ein eigenes Barcamp: das FuCamp. Am 23. und 24. Mai laden Studenten der Fakultät Digitale Medien an ihre Hochschule ein. Im Hintergrund unterstützt sie dabei Oliver Gassner, der letzten Sommer auch schon das Barcamp Bodensee mit großem Erfolg organisiert hat.

Anmelden könnt ihr euch jetzt schon unter http://fucamp.mixxt.de. Ich werde auch da sein, wer mich also bisher nur vom Blog kennt: vorbei kommen!

Ich denke, ich werde meine Twitterwall vom Barcamp Offenburg zur Verfügung stellen. Gerne würde ich auch intensiver bei der Organisation mithelfen, aber das Masterstudium erlaubt mir das zeitlich leider nicht. 🙁
Aber ich kann jetzt schon drei Schlafplätze bei uns in der WG zur Verfügung stellen. Wer Interesse an den Schlafcouches in unserem Wohnzimmer und in meinem Zimmer hat, darf mir gerne eine Mail schreiben.

Plurk … the next big thing

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Am Wochenende war ich mit Fipsy und einigen anderen Kommilitonen auf dem Barcamp Bodensee. Neben herrlichem Wetter und großartigen Leuten habe ich dort natürlich auch wieder ein paar tolle Webanwedungen kennen gelernt. Eine davon ist „plurk„. Hört sich an wie der Rölpser einer Ziege, soll aber der nächste große Zeitkiller die nächste Killeraplikation in der Vernetzung von Freunden sein.

Hat es schon eine Zeit gedauert bis ich den Sinn hinter twitter verstanden habe, so wird es sicher noch viel länger dauern bis ich einen guten Anwendungsfall für plurk finde. Ganz grob handelt es sich wohl um twittern mit einer schönen Timelineumsetzung.

Schaut es euch einfach mal an und wenn jemand raus findet wozu es wirklich zu gebrauchen ist, bitte bei mir melden 🙂

plurk