Arbeiten unter Druck

Arbeiten unter Druck

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In den letzten zwei Wochen habe ich einige Tage als Freelancer in einer Agentur verbracht. Das mache ich eher selten, deshalb war ich um so erstaunter, welche Erfahrungen ich dort über mich und meine Produktivität sammeln konnte.

Zuerst einmal waren es sehr erfolgreiche Tage, ich habe also eine Menge geleistet. Entsprechend habe ich mir überlegt, warum ich so viel geleistet habe und bin auch ein paar Punkte gekommen, die sich von meinem Alltag zu Hause unterscheiden:

  • Druck: Morgens Briefing, Abends Ergebnis präsentieren. Das baut einen ziemlichen Druck auf. Druck der einerseits natürlich hilft sich auf eine Projekt zu fokussieren andererseits auf Dauer aber auch belasten kann.

Halt Stop, jetzt nicht direkt wieder wegklicken, weil ihr schon wisst, was eine To-Do Liste ist. Das ist auch weniger wichtig. Wichtig ist, dass ihr EINE To-Do Liste führt. Für alles, was euch an Aufgaben in den Kopf kommt.

Hört sich einfach an, ihr werdet aber schnell feststellen, dass es das gar nicht ist. Denn es verlangt schon verdammt viel Disziplin immer genau dann, wenn einem wieder diese eine wichtige Aufgabe einfällt die man schon so lange machen wollte, den Stift und die To-do Liste auszupacken um den Task aufzuschreiben.

iPhotoFür mich sind die größten Zeitfresser ohne produktiven Mehrwert an iPhone und iPad ganz klar die sozialen Netzwerke. Facebook, Twitter, Foursquare, Pinterest, ihr wisst wahrscheinlich am besten in welchen Anwendungen ihr, wie von einer Sucht getrieben, immer wieder vorbei schaut. Vielleicht sind es bei euch auch gar nicht die sozialen Netzwerke sondern kleine Handygames. Zeit fressen sie so oder so. Sei es Arbeitszeit oder aber auch Freizeit, in der wir unserem Gehirn einmal Ruhe gönnen sollten.

Die radikale Lösung: Kalter Entzug! Einfach alle Zeitfresser Apps vom Handy löschen! 

Keine echte Lösung, dass muss auch ich zugeben. Gerade da ich beruflich für allfacebook.de immer wieder schauen muss, was das Netzwerk denn so macht. Und, in der Freizeit sind soziale Netzwerke wirklich toll um sich mit Freunden rund um den Globs zu unterhalten oder aber auch um die nächste Party zu verabreden.

Die richtige Lösung ist für mich ein Mittelweg. Ich habe auf meinem iPhone einen Ordern erstellt in dem jetzt Facebook und Co. ihren Platz finden. Der Clou: Es gibt zwei Hürden, die ich überwinden muss, bevor ich die Apps nutzen kann:

  • Der Ordner liegt ganz alleine auf dem letzten Screen des iPhones. Ich muss also ein paar Mal wischen bis ich ihn erreiche.
  • Der Ordner trägt den Namen “Unproduktiv”. Somit ist jedes Öffnen dieses Ordners auch gleichzeitig eine kleine Ohrfeige.

Bis jetzt funktioniert es ganz gut. Sollte dieser Trick sich bewähren, war es eine kleine und einfache Änderung zur Verbesserung der Produktivität und Freizeit.

Wenn ich bei allfacebook in den letzten Jahren eines gelernt habe, dann wie wichtig eine klare Tehmenausrichtung für einen Blog ist. Mit einem sauber definierten Thema erinnern sich die Leser immer wieder an diesen Blog. Ganz anders als bei den Wald- und Wiesenblogs, die jedes Thema mal anschneiden sich aber nicht fokussieren können.

Also habe ich mir überlegt, welches Thema ich auf Medienpeter.de in Zukunft in loser Folge bespielen werde und bin auf “verrückte selbstgestrickte Katenmode” gekommen.

Ne quatsch! Ich hab mich für Produktivität als Oberthema entschieden. Davon verstehe ich zwar genauso wenig wie von “Katzenmode”, aber was solls. Ein ehemaliger Klassenkamera am Gymnasium hat auf die Frage “Warum hast du Mathe als Leistungskurs gewählt?” auch mit “Weil ich es am wenigsten kann und so noch viel Potenzial habe” geantwortet.

Glückliche Beziehung führt zu mehr Fett auf den Hüften

Der folgende Beitrag war ursprünglich für blog.biodukte.de gedacht, passte dort dann aber inhaltlich doch nicht so gut. Deshalb jetzt also hier, bevor ich ihn wegschmeiße.

Das hätten wir ja jetzt nicht erwartet. Der Heidelberger Soziologe Thomas Klein hat bereits in einer Studie 2011 erforscht, wie sich das Gewicht eines Menschen abhängig von seinem Beziehungsstatus ändert. Dazu hat der Soziologe in einer Studie über 2000 Personen zwischen 16 und 55 Jahren befragt.

Heraus kam, dass Menschen in einer glücklichen Beziehung häufig zunehmen. Dies hängt laut Klein damit zusammen, dass man sich in einer glücklichen Beziehung eher gehen lassen kann. Der Druck für andere Partner attraktiv sein zu müssen lässt nach. Glückliche Paare können also nach Herzenslust schlemmen. Und der Blick morgens in den Spiegel führt nicht mehr dazu, dass man sich ein wenig ärgert, sondern vielmehr zu der Freude über die glückliche Beziehung.

Nicht zuletzt die Re:publica 2013 ist Schuld daran, dass ich wieder etwas mehr privat bloggen will. Nachdem hier in den letzten Wochen nur meine gesammelten Ergüsse aus Facebook und Instagram als Content eingeflossen sind, starte ich heute also mit etwas ganz einfachem. Einem Stöckchen, welches ich bei “Deutsche Blogger” auf Facebook gefunden habe.

Themenkomplex: Wie arbeitest du als Blogger überhaupt?

Ich werde das Stöckchen hier aber nicht zu meinem privaten Blog beantworten, welchen ihr ja gerade lest, sondern zu meinem Hauptblog: allfacebook.de. Dort bin ich Mitgründer und neben Philipp Roth Chefredakteur.

Und los geht’s:

Blogger-Typ: