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Medien Macher Brain Pool by Jens Wiese

Archive for the ‘Web 2.0’


Poken

Zurück vom BarCamp Ruhr 2 hab ich nicht nur jede Menge neuer Erkenntnisse im Gepäck sondern auch einen kleinen Schlüsselanhänger, ein USB-Token, ein Poken:

Alien Poken

Den kleinen gabs beim BarCamp in vier verschiedenen Versionen. Ich hab mich für das Alien entschieden, nich zuletzt weil es so schön grün ist und mit seinen drei Augen alles mibekommt.

Was ist nun ein “Poken”? Stark vereinfach handelt es sich um eine elektronische Visitenkarte. Möchten zwei Personen ihre Kontaktdaten austauschen, halten Sie einfach die weßen Hände ihrer Poken aneinander. Dabei werden die IDs der Poken untereinander ausgetauscht. Hat man dann wieder einen Rechner zur Hand, zieht man die bunte Kappe (bei mir der Alien) vom weißen Stick ab und steckt diesen in den USB Port. Es öffnet sich eine Webseite, auf der sich die Kontaktdaten der getroffenen Personen anzeigen lassen.

Der Clou ist nun, dass die übertragenen Profile mit den Nutzernamen für eine Vielzahl von Nezwerken angereichert werden können. Konkret bedeutet dies, wenn ich auf meinem Poken meinen facebook, flickr, icq, skype, studivz und xing Namen hinterlege, braucht mein gegenüber mich nicht lange in den entsprechenden Nezwerken suchen, sondern kann mich überall sofort hinzufügen.

Um sich aber nicht gegenüber jedem sofort ganz “nackt” zu machen, kann auch ein weiteres eingeschränktes Profil definiert werden. So lässt sich klar definieren, wer welche Informationen bekommt.

Für Digitale Nomaden und Web 2.0 Kinder sind die Poken also ein wunderbares Spielzeug, dass sicher noch eine Menge Potenzial beherbergt. Einen großen Kritikpunkt seh ich jetzt aber noch in der Materialität dieser Lösung. So müssen sich zwei Personen zwangsweise “analog” treffen und ihre Poken poken. Wenn es jetzt noch eine Möglichkeit gäbe mein Profil digital auszutauschen wäre das wirklich toll. Ja, es gibt dafür auch Lösungen, aber wo bleibt die Verbindung von beidem? Das fehlt mir bei dieser Lösung im Moment noch, lässt sich technisch aber sicher relativ einfach umsetzen.

P.S.: Auf die Technik dahinter werde ich in einem späteren BlogPost noch eingehen.

P.P.S.: Wir versuchen gerade für das fucamp im Mai eine Ladung vergünstigter Poken für die Teilnehmer zu bekommen. Aber auch dazu später mehr.

Gerade auf developer.studivz.net gefunden

studiVZ Developer Blog

Heißt das jetzt, das StudiVZ wohl sowas wie ne API besitzt? Und wie lange wird es dauern, bis die ersten Entwickler durch sniffen der Netzwerkkommunikation genau diese und ihrer Möglichkeiten finden?

So richtig vortsellen, dass die Anwendung auch nur annähernd an die Facebook App rankommt, kann ich mir allerdings nicht. Aber wir werden sehen.

Ach ja, warum wusste ich nicht, dass StudiVz einen Entwickler Blog hat?

Google Docs

Google Docs - All items

Ja, ich weis, Google Docs ist aus dem Jahre 2006 und somit in Internetjahren gerechnet ein wirklich altes Stück Software. Da ich es aber in den letzten zwei Jahren kaum eingesetzt habe, wil ich jetzt doch noch Mal einen kleinen Überblick über die (für mich neuen Funktionen) der aktuellen Version geben:

Google Gears
Seit drei Tagen unterstütz Docs jetzt auch den Offlinebetrieb, wenn Google Gears installiert ist. Dazu läd Google die komplette Anwendung inkl. angelegter Dokumente auf den eigenen Rechner und synchronisiert sich in Online Zeiten mit dem google Server.

Gleichzeitiges Arbeiten
Ok, nicht wirklich gleichzeitig, aber immerhin abwechseln. Wenn mehrere Nutzer das gleiche Dokument öffnen können Sie abwechselnd dran arbeiten und der jeweils nicht arbeiende bekommt Live die Änderungen in sein Docs gepushed.

Exportmöglichkeiten
HTML, OpenOffice, Text, Doc, RDF und PDF sind die Auswahlmöglichkeiten im Textverarbeitungsmodul, da bleiben vorerst keine Wünsche offen.

Versionierung
Google Docs bietet eien umfangreiche Versionierunsfunktion, mit der man jederzeit auf alte Versionen des Textes zurückgreifen kann. Außerdem kann man sich die Änderungen zwichen den einzelnen Verisonen anschauen.

Was noch fehlt
Eine Drag and Drop Integration für Bilder, die man einfügen möchte wäre noch nett. Wird aber bestimmt mit einer der nächsten Gears Versionen kommen. Sonst bin ich soweit zu frieden.

Neue Googlefunktionen

Auf google.com gibt es seit ein paar Tagen ein paar nützliche neue Funktionen (wenn man angemeldet ist):

Jens Wiese - Google Search

So lassen sich jetzt einzelne Suchergebnisse kommentieren und ranken. Kommentare werden dabei für alle Google Nutzer sichtbar. Die Rankings werden für jede Person einzeln gespeichert.

Mir gefallen beide Funktionen sehr gut. So lassen sich Ergebnisse, die auf einer der hinteren Ergebnisseiten gefunden wurden für spätere Suchen auf die erste Seite pushen und können dann schneller wiedergefunden werden. Auch können einzelne Ergebnisse komplett aus der Ergebnisliste geschmissen werden.

Mit der Kommentarfunktion lassen sich dann auch noch weitere Informationen zum Suchergebnis hinzufügen, die auch ohne den Abruf der Seite schon genutzt werden können. Wenn es jetzt noch möglich wird die Kommenatre aus dem eigenen Freundeskreis bzw. Netzwerk zu lesen, gibt es hier einen richtigen Mehrwert.

Pampers Village – Ein Ort um aufzuwachsen?

Windeln, Babypflege und Informationen für Eltern bei Pampers.com

Ja, ich bin ein Web 2.0 Fan. Ein ziemlich großer sogar. Aber bei so manchen Webseiten frage ich mich wirklich ob sie von der analogen in die digitale Welt umziehen müssen. Ein Beispiel ist “Pampers Village“. Fragt mich nicht wie ich dahingefunden hab. Ich glaube es war ein Twittereintrag einer werdenden Mutter.

Auf dieser Seite sollen Mutter und Vater den Werdegang ihres Kindes dokumentieren. Vom Schwangerschaftstest bis zur Grundschule. Gebunden an einen Windelhersteller. Gegen die Idee an sich hab ich gar nichts. Ich blogge ja auch und wenn ich Vater würde, würde ich auch darüber schreiben. Aber ich befürchte fast, das mit dieser Seite das gute alte analoge “Mein erstes Baby” Buch ausstirbt.

Ist es nicht toll, wenn die eigene Mutter bei allen passenden und vor allem unpassenden Momenten dieses Buch aus dem Regal zieht und der neuen Freundin oder wem auch immer stolz die Fotos ihres einstigen Wonnepropens zeigt? Und der Schwangerschaftstest von damals, das erste Zeichen des neuen Lebens, muss man einfach in der Hand halten können. Ein Digicam Foto bringt da gar nichts. Ganz zu schweigen von den lustigen Kommentaren die meine Mutter über die Schwangerschaft notiert hat. Ins Internet hätte sie diese so sicher nie geschrieben.

Und dann ist da die Intimität und Sicherheit die das Bücherregal bietet. Da bekommt es dann wirklich nur die neue Freundin zu sehen und nicht die ganze World Wide Web Welt. Und die Sicherheit, dass das Buch auch in 20 Jahren noch in dem Regal steht in dem es seit x Jahren wartet ist sicher größer als die, das Pampers die Webseite die nächsten  20 Jahre weiterbetreibt. Und das echte Buch hat auch keinen Pampers, Milumil oder HIPP Aufdruck auf jeder Seite, ist also werbefrei. Wieder ein Punkt fürs Buch.

Last but not least will ich mich auch noch beschweren: Warum geht das Schwangerschaftswidget nicht auf meinem Mac, wenn die kugelige Frau auf der Webseite eindeutig einen Mac in der Hand hält? :-)

Mein Entscheidung ist gefallen: Wenn ich Vater werde gibts ein Buch, Papierfotos, Digitalfotos und ein wenig geblogge.

So, und um jetzt allen Gerüchten und Vermutungen zuvorzukommen: Nein, ich werde nicht Vater :-)

Web 2.0 Overkill

Where is Your Username registered Du bist bei facebook, studiVZ, Xing, Twitter, lastfm, flickr, dopplr, …. und hast immer noch nicht genug?
http://www.usernamecheck.com/ listet euch noch viel viel mehr Dienste auf und erlaubt euch eine sofortige Überprüfung ob euer Lieblingsnutzername noch frei ist. Wie praktisch!