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Bereits vor einem Monat habe ich das leidige Thema Theisen und Latex behandelt. Inzwischen gibt es eine Verbesserung, mit der das ganze 100% Theisen konform wird.

Zu erst die Präambel:
\usepackage[%
authorformat={italic},%
annotatorformat=italic,
titleformat=all,%
titleformat={all,commasep},%
bibformat={shorttitle},%
see,
commabeforerest,
]{jurabib}


\renewcommand*{\jbauthorfont}{\textit}
\renewcommand*{\biblnfont}{\scshape\textit}
\renewcommand*{\bibfnfont}{\normalfont\textit}
\renewcommand*{\bibelnfont}{\normalfont\textit}
\renewcommand*{\bibefnfont}{\normalfont\textit}
\renewcommand*{\jbcitationyearformat}[1]{#1}

Dann muss in der Datei jurabib.sty eine Veränderung vorgenommen werden um Kurztitel und Jahreszahl in eckigen Klammern angezeigt zu bekommen:

\DeclareRobustCommand{\bibansep}{\bibfnfont{: }}
ersetzen durch:
\DeclareRobustCommand{\bibansep}{\bibfnfont{\normalfont~[\jb@@shorttitle, \jb@@year]: }}% Mod für Theisen

Die erste Zeile kann auch einfach mit einem “%” davor auskommentiert werden.

Als nächstes müssen in BibTex bzw. im BibDesk zwei neue Felder aufgenommen werden: Shorttitle und Shortauthor. Wie man Felder hinzufügt, erklärt die BibDesk Hilfe. Shortauthor wird mit Nachname und Vornameninitial gefüllt. Shorttitle kann auch ein aussagekräftiges Stichwort sein.

Fehlt nur noch das eigentliche zitieren:
\footcitetitle[Vgl.][\citefield{year}{Holfelder1995}, S. 9f]{Holfelder1995}

Ok, das sieht nicht mehr besonders komfortabel aus, funktioniert aber ziemlich gut. Das [Vgl.] ist optional, die Seitenzahl nicht. Holfelder1995 ist der shortkey aus der bibtex Datei.

So, jetzt hab ich mich aber lange genug mit Formalia aufgehalten. Weiter geht es mit schreiben.

Unter einer Latex Installation bestehend aus gwTex und TexShop unter OS X ist das mit dem Glossar nicht ganz so trivial wie erwartet, da meistens die Glossary Erweiterung noch nich installiert ist. Deshalb hier eine (kleine) Anleitung, wie es bei mir funktioniert hat.

Voraussetzung:

Als Betriebssystem wird OS X eingesetzt
Als tex-Editor wird TexShop verwendet
Latex wurde mit dem i-installer installiert

Update: Es gibt ein Update zu diesem Artikel: Theisen, Latex – jetzt wirds schön

Ich verfasse bereits seit dem zweiten Semester Ausarbeitungen und Hausarbeiten mit Latex. Glücklicherweise waren die Dokumente seit dem auch selten länger als 10 Seiten. Das Literaturverzeichnis am Ende habe ich also immer schön von Hand getippt und die Verweise darauf mit lustigen \footnote Konstrukten gelöst. Ein bissl “slow and dirty” wie ich jetzt während meiner Thesis festgestellt habe.

Denn richtiges zitieren (an meiner Hochschule gleichbedeutend mit “zitieren nach Sesink oder Theisen“) ist mit BibTex und der jurbib Erweiterung so einfach. So einfach wie vieles in Latex, wenn man mal durchgestiegen ist. Los gehts:

Da die Zahl meiner twitternden Freunde in der letzten Woche exponential angestiegen ist (Klausur – Eskapismus ??) habe ich gestern versprochen Ihnen die Sache mit den Hashtags zu erklären. Da die Erklärung aber über Twitter wohl nur halbwegs gut funktionieren würde, hie rein kleines Blogpost zum Thema.

Bild 1

Hashtags in Twitter funktionieren genauso, bzw. haben den gleichen Sinn wie andere Tags auch. Bilder, Texte, Musik über eine Metaebene mit einander zu verbinden. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für und in einem großen Netzwerk.

Wie gehts?

1. Schritt: Twitter Account besorgen (wenn nicht schon geschehen)

2. Dem Nutzer Hashtags folgen.

3. Mehr oder weniger sinnvolle Hashtags an Tweets anhängen.

Was bringts?

“Heute Abend #Freibier an Stand C028. Augustiner vom Faß! #cebit08″ Sicherlich ein höchst interessanter Tweet, wenn man ihn denn auch mitbekommt … Leider sind auf der #cebit08 nicht nur Leute aus dem eigenen “Freundeskreis” unterwegs, und die Nachricht würde mich unter Umständen nie erreichen, wenn der Poster nicht den Hashtag #cebit08 verwendet hätte.

Mit einem kurzen Aufruf von hashtags.org und der Suche nach CeBit08 lassen sich aber alle Nachrichten zu diesem Event finden. Viel besser noch, ich kann mir den RSS Feed zum Hashtag in meinen RSS Reader ziehen. Auch Menschen mit ähnlichen Interessen lassen sich so schnell finden.

Auch anderen Themen, wie etwa allem rund ums iPhone oder die neuesten Bundesliga Nachrichten kann ich mir so abonnieren. Angewendet wird diese Technik besonders bei BarCamps, für die dann ein zu verwendenden Tag ausgegeben wird.

Außerdem kann ein solcher Tag als persönliche Erinnerung an ein Event oder eine Zeit dienen. #Klausurtwittern zeigt mir zum Beispiel sehr schnell was ich in den letzten drei Tagen statt zu lernen getwitter habe.

So, und jetzt probiert es doch einfach mal aus!

Zu einer der Neuerungen bei Flex 3 gehört der itemsChangeEffect der TileList Componente.

Verändert sich ein per Binding an eine TileList gekoppeltes Datenarray, wurde die auch in Flex2 schon auf die TileList angewendet. Dabei wurde die Tilelist aber nur “hart”, will heißen ohne jeden Effekt, aktualisiert. Mit Flex3 ändert sich dies nun. Über die Variable itemsChangeEffect läßt sich ein solcher zuordnen.

Hier ein Beispiel:

<mx:TileList xmlns:mx="http://www.adobe.com/2006/mxml" dataProvider="{NewsList}" itemsChangeEffect="{myTileListEffect}">

<mx:DefaultTileListEffect id="myTileListEffect" fadeOutDuration="200" fadeInDuration="200" />

Dabei ist darauf zu achten, dass der Effekt in der Komponente als Bindable, also in {} Klammern angegeben wird.

Und so sieht das dann in etwa aus:

Viel Spaß beim Ausprobieren.

ICQ und MSN mit dem K800i

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Auf Grund einer wirklich sehr langweiligen Vorlesung heute, habe ich mich mal mit den Messanger Funktionalitäten meines K800i auseinander gesetzt. Und, es geht!

Chatten immer und überall ist möglich mit dem K800i ohne die Installation weiterer Software wie etwa “Jimm” oder “IM+”. Hier kommt das How-To Tutorial.

1. Überprüfen ob eurer K800i den Menüpunkt “Meine Freunde” besitzt. Sollte sich unter “Nachrichten ” finden. Wenn nicht, lasst euch eine nicht gebrandete Firmware aufspielen. Kostet ca. 20 Euro. Mein o2 gebrandetes K800i kann es aber auch mit der Originalfirmware.

2. Zu http://www.yamigo.com surfen und einen Account anlegen. Yamigo fungiert als Gateway zwischen ICQ, MSN und dem “wireless village” Protokoll des Sony Software. Bei Yamigo müsst ihr dann bei euren Daten eure ICQ, MSN, AIM oder Yahoo Messanger ID und das dazu gehörende Passwort eingeben. Wenn ihr bei den Accounts den Haken bei “Fetch contacts” setzt, werden eure Buddylisten der jeweiligen Services bei der ersten Anmeldung vom Handy aus auf eben jenes übertragen. Für ICQ scheint diese Funktion leider deaktiviert zu sein.

3. Zurück zum Handy. “Meine Freunde” starten und in das Menü Konfiguration wechseln. Dort dann “Servereinstellungen” auswählen. Username und Passwort sind eben diese von eurem neuen Yamigo Account. Ihr solltet eine Mail von Yamigo mit den Daten erhalten haben. Der Server hört auf den Namen:

http://www.yamigo.com/wv/control

Als letztes müsst ihr am Telefon noch einstellen über welches eurer Internetprofile ihr euch mit dem Service verbinden wollt. Sowohl ein WAP als auch ein echtes Internet Profil sollten gehen.

4. Einstellungen im Telefon speichern und “Anmelden” auswählen. Eure MSN, AIM und Yahoo Kontakte sollten sofort auftauchen. ICQ Kontakte müssen von Hand hinzugefügt werden (icqnumber@aim.com), oder ihr wartet bis diese euch anchatten und fügt Sie dann hinzu.

5. Die Anwendung ab sofort im Hintergrund laufen lassen (wenn ihr eine Zeit und Dateflatrate habt) und freuen!