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Fokusieren am Mac: HazeOver

Fokusieren am Mac: HazeOver

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Ich hab in den letzten Wochen das Tool HazeOver für den Mac ausführlich getestet und bin inzwischen sehr überzeugt davon. Was macht HazeOver? Es verdunkelt alle Bereiche des Desktops, außer dem derzeit aktuellen Fenster.

Das hat für mich einen großen Vorteil: Viel weniger Ablenkung. Der Gedanke „Wo könnte ich denn jetzt noch schnell hinklicken?“ entfällt damit, weil ja nur noch das aktive Fenster im Fokus liegt. Ich kann mich also viel besser auf die entsprechende Aufgabe konzentrieren und diese zu Ende bringen. Danach kann ich dann gezielt die nächste Aufgabe angehen. Ich vergesse quasi, dass in einem anderen Fenster gerade neue Mails auflaufen könnten oder ein Newsticker vorbei rattert.

Dabei läuft die Anwendung völlig automatisch. Ich muss mich also nicht aktiv darum kümmern, dass ein Fenster ausgegraut wird.

RescueTime, mit dem ich meine Produktivität messe, gibt an das ich an Tagen mit HazeOver 5% mehr Zeit produktiv verbringe. Da lohnt sich die Investition von 1,79 Euro ganz schnell.

HazeOver ist im Apple Appstore verfügbar.

 

„Ich hab keine Lust“ – Die zwei Formen der Motivation

Motivation, das ist in der Regel der erste Schritt auf dem Weg zur Produktivität. Wenn wir eine Aufgabe immer weiter aufschieben, dann ist es zumeist, weil uns die Motivation fehlt diese Aufgabe anzugehen.

In der Psychologie unterscheidet man extrinsische und intrinsische Motivation. Bei intrinsischer Motivation bin ich selbst die treibende Kraft, die mich dazu bringt etwas anzugehen. Bei der extrinischen Motivation ist es jemand, der von außen Druck ausübt oder aber auch Belohnung für das erreichen eines Zieles verspricht.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Die studentische Hausarbeit. Warum soll ich mich mit der Ausarbeitung einer freiwilligen Hausarbeit beschäftigen?

Arbeiten unter Druck

Arbeiten unter Druck

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In den letzten zwei Wochen habe ich einige Tage als Freelancer in einer Agentur verbracht. Das mache ich eher selten, deshalb war ich um so erstaunter, welche Erfahrungen ich dort über mich und meine Produktivität sammeln konnte.

Zuerst einmal waren es sehr erfolgreiche Tage, ich habe also eine Menge geleistet. Entsprechend habe ich mir überlegt, warum ich so viel geleistet habe und bin auch ein paar Punkte gekommen, die sich von meinem Alltag zu Hause unterscheiden:

  • Druck: Morgens Briefing, Abends Ergebnis präsentieren. Das baut einen ziemlichen Druck auf. Druck der einerseits natürlich hilft sich auf eine Projekt zu fokussieren andererseits auf Dauer aber auch belasten kann.

Halt Stop, jetzt nicht direkt wieder wegklicken, weil ihr schon wisst, was eine To-Do Liste ist. Das ist auch weniger wichtig. Wichtig ist, dass ihr EINE To-Do Liste führt. Für alles, was euch an Aufgaben in den Kopf kommt.

Hört sich einfach an, ihr werdet aber schnell feststellen, dass es das gar nicht ist. Denn es verlangt schon verdammt viel Disziplin immer genau dann, wenn einem wieder diese eine wichtige Aufgabe einfällt die man schon so lange machen wollte, den Stift und die To-do Liste auszupacken um den Task aufzuschreiben.

iPhotoFür mich sind die größten Zeitfresser ohne produktiven Mehrwert an iPhone und iPad ganz klar die sozialen Netzwerke. Facebook, Twitter, Foursquare, Pinterest, ihr wisst wahrscheinlich am besten in welchen Anwendungen ihr, wie von einer Sucht getrieben, immer wieder vorbei schaut. Vielleicht sind es bei euch auch gar nicht die sozialen Netzwerke sondern kleine Handygames. Zeit fressen sie so oder so. Sei es Arbeitszeit oder aber auch Freizeit, in der wir unserem Gehirn einmal Ruhe gönnen sollten.

Die radikale Lösung: Kalter Entzug! Einfach alle Zeitfresser Apps vom Handy löschen! 

Keine echte Lösung, dass muss auch ich zugeben. Gerade da ich beruflich für allfacebook.de immer wieder schauen muss, was das Netzwerk denn so macht. Und, in der Freizeit sind soziale Netzwerke wirklich toll um sich mit Freunden rund um den Globs zu unterhalten oder aber auch um die nächste Party zu verabreden.

Die richtige Lösung ist für mich ein Mittelweg. Ich habe auf meinem iPhone einen Ordern erstellt in dem jetzt Facebook und Co. ihren Platz finden. Der Clou: Es gibt zwei Hürden, die ich überwinden muss, bevor ich die Apps nutzen kann:

  • Der Ordner liegt ganz alleine auf dem letzten Screen des iPhones. Ich muss also ein paar Mal wischen bis ich ihn erreiche.
  • Der Ordner trägt den Namen „Unproduktiv“. Somit ist jedes Öffnen dieses Ordners auch gleichzeitig eine kleine Ohrfeige.

Bis jetzt funktioniert es ganz gut. Sollte dieser Trick sich bewähren, war es eine kleine und einfache Änderung zur Verbesserung der Produktivität und Freizeit.