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Weil ich gerade im Fernsehen einen Bericht drüber gesehen habe, schreibe ich mal schnell über meine Erlebnisse, die ich 2005 mit den New Berlin Tours gemacht habe.

Damals 2005 war Chris Sandeman, Inhaber der New Berlin Tours und designierter Erbe eines Sherry Millionen Imperiums noch neu in der Stadt. Genauso neu wie seine “New Berlin Tours”. Kostenlose Stadtführungen durch Berlin Mitte (Brandenburger Tor, Reichstag, Potsdamer Platz, Mauerreste, Gendarmenmarkt und Finale am Berliner Dom). Die Touristen gaben am Ende der Tour dem Guide, der sich einfach nur Chris nannte, ein Trinkgeld. Dabei bot Chris in vier Stunden eine unglaubliche One-Man-Show und leicht verständliche Fakten und Geschichtshappen.

zoomer

Gestern bin ich schon über dieses neue Nachrichtenmagazin gestolpert, heute berichtet auch der Spiegel drüber. Der Holzbrink Verlag hat eine neue Seite aufgesetzt. News für die StudiVz Generation nennt man es dort.

Mir persönlich gefällt das Angebot ziemlich gut. Die Artikel sind Qualitativ in etwa auf Spiegel Online Niveau, bieten aber auch immer die Möglichkeit zur Diskussion in den Kommentaren. Ich finde Sie gut recherchiert, erklären Sie doch meistens auch Hintergrundinformationen die einem nicht mehr so präsent im Kopf sind.

Unnötig finde ich hingegen die Umfragen, welche es zu fast jedem Artikel gibt. Mich interessiert nicht was andere Leser zum Thema “War Fidel Castros Rückzug längst überfällig” denken. Besonders wenn sie nur zwichen sechs vorgegebenen Antworten wählen können.

Auch Herrn Wickert aus dem Ruhestand zu holen und als Zugpferd vor diese Seite und ihre Redaktion zu spannen ist doch unnötig. Wenn die Redaktion gut ist, braucht Sie keinen Wickert. Und auch nicht dessen albernen Werbefilm für die Plattform.

Ich werde mir die Artikel mal in den nächsten Wochen weiter anschauen. Vielleicht wirklich ein Ergänzung, ja evtl sogar ein Ersatz für Spiegel Online? Froh bin ich auf jedem Fall das bei diesem Projekt nicht eine neue Web 2.0 Community herausgekommen ist, bei der die User die News schreiben, sondern es eine feste Redaktion (scheinbar sogar mit entsprechender Ausbildung) gibt.

Wie die Financial Times berichtet hat sich die größte deutsche Mediengruppe, der ProSiebenSat1 Konzern bei myVideo eingekauft. Erworben wurden 30% der Aktien dieser Website, die nach dem Vorbild des bereits international sehr erfolgreichen youTube funktioniert. Damit ist der in München ansässige Fernsehkonzern, der erste der sich in Deutschland in einem “Internet-Community” engagiert.
Erst im April gestartet kann myVideo bereits über 2 Millionen Downloads täglich verzeichnen. Hinter der Webseite sollen die Brüder Samwer stehen, die sich bereits mit der Gründung von Alando (verkauft an ebay) und Jamba (verkauft an Verisign) eine goldenen Nase verdienen konnten.

Alex Tew, Erfinder der milliondollarhomepage.com hat sich in der Financial Times den Fragen der Leser gestellt. Dabei hat er auch klar gemacht, dass eine solche Idee keines Falls ein Selbstläufer ist und mehr als nur Mund zu Mund Propaganda erfordert.

Hier ein Auszug aus: http://www.ft.com/tew/

How much money did you spend initially to get this thing started? It does take a bit of financial injection to keep the popularity up until it reaches a solid, worldwide coverage – so I guess you had a PR agent working for you?
Roman Mittermayr, Vienna, Austria

Alex Tew: My initial outlay was around 50 euros I think; it really didn’t cost much to register the domain name and set up some basic hosting. I then re-invested the first $1,000 I made from selling pixels to my friends and family into sending out a press release in order to create more attention. In October I was approached by a talented publicist in the US, Imal Wagner, who suggested I write a book about my experience. I declined the book idea (mainly because I was too busy) but I hired her to help manage all the media attention and she also helped me create fresh interest in the states, which was in fact the last major country to cover my story. I actually went on a media tour in November to do a round of interviews there, and this directly led to more orders and the whole thing continued to grow. The underlying process was simple: the more attention I created, the more pixels I sold, and the more pixels I sold, the more interest my site received. It was a true snowball effect. I probably spent around $40-50,000 US on promoting and maintaining the site