Arbeiten unter Druck

Arbeiten unter Druck

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In den letzten zwei Wochen habe ich einige Tage als Freelancer in einer Agentur verbracht. Das mache ich eher selten, deshalb war ich um so erstaunter, welche Erfahrungen ich dort über mich und meine Produktivität sammeln konnte.

Zuerst einmal waren es sehr erfolgreiche Tage, ich habe also eine Menge geleistet. Entsprechend habe ich mir überlegt, warum ich so viel geleistet habe und bin auch ein paar Punkte gekommen, die sich von meinem Alltag zu Hause unterscheiden:

  • Druck: Morgens Briefing, Abends Ergebnis präsentieren. Das baut einen ziemlichen Druck auf. Druck der einerseits natürlich hilft sich auf eine Projekt zu fokussieren andererseits auf Dauer aber auch belasten kann.
  • Eine klare Aufgabe: Das fehlt mir im Homeoffice häufig. Die klare Definition, was muss jetzt gemacht werden. Aber, diese Definition ist im Homeoffice selten möglich, da weit mehr als nur ein Task auf dem Plan steht.
  • Kein Multitasking: Knüpft direkt an den vorherigen Punkt an. In der Agentur gab es nur diesen einen Task der mich gefangen hat.
  • Keine Ablenkung: Im Büro des Auftraggebers zu sitzen, direkt dem Geschäftsführer gegenüber, lässt einem kaum eine Wahl. Privates Facebook surfen, twittern, .. alles No-Gos. So gab es keine Ablenkung neben meinem Projekt. Zusätzlich ist der Teilzeitschreibtisch in einem fremden Büro so leer und aufgeräumt, dass es keinerlei Ablenkungsmöglichkeiten außerhalb des Computers gibt.
  • Stille: Anders als zu Hause hatte ich keine Kopfhörer zur Hand um mich mit Musik bedudeln zu lassen. Die Agenturmitarbeiter selbst waren auch sehr ruhig. Wieder ein Punkt mehr der die Konzentration fördert.

Mein klares Ziel ist es also einen Teil dieser Punkte auch ins Homeoffice mitzunehmen und dort anzuwenden. Sei es der Verzicht auf das Multitasking oder aber auch das Aufräumen des eigenen Schreibtischs. Vieles kann man einfach so transferieren.

Image-Credits: WalC1@Photocase.com

1 Comments on “Arbeiten unter Druck

  • Hm, arbeite auch in einer Agentur, wenn auch als Angestellt. Deine Punkte kann ich eher nicht teilen, außer vielleicht die Sache mit dem Druck ;D.

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